Plastik im Blut

Wir haben Plastik im Blut! Wusstet Ihr das? Fische sterben, weil sie den Plastikmüll im Meer für Plankton halten und fressen. Meeresvogelbabys sterben weil sie von Ihren Eltern mit Plastik gefüttert werden, welches auf der Meeresoberfläche schwimmt.

Nach dem Schauen des Filmes „Plastic Planet“ von Werner Boote bin ich verstört und geschockt zugleich. So oft las und hörte ich von den Gefahren des Plastikmülls. Die Dimensionen waren mir unklar.

Aber – es ist eben nicht „nur“ der Müll!!!

Die Katastrophe beginnt schon mit der Herstellung von Plastik und insbesondere durch den Gebrauch solcher Produkte. Wusstet Ihr, dass Plastikprodukte durch bestimmte Behandlung ihre gefährlichen Inhaltstoffe freisetzen, diese dann in unsere physiologischen Körperkreisläufe diffundieren? Diese Behandlung ist jedoch nichts ungewöhnliches – ich rede von Kratzern oder von Hitze durch kochendes Wasser. Manche Plastikstoffe benötigen noch nicht einmal das um die Gifte direkt an uns weiterzugeben.

Über Generationen in die Zukunft geblickt reichen wir das Unheil weiter. Deutlich wird dies unter anderem durch die Nutzung von Babyflaschen aus Plastik (Verwendung Bisphenol A). Hier wird auch besonders sichtbar, wie die Industrie (mit Hilfe der Politik!!!) versucht, Dinge zu verschleiern, Ängste abzutun.

Lest Euch dazu bitte genau folgenden Artikel durch – vielleicht auch zweimal und macht Euch Euren eigenen Reim darauf! Nur so viel vorweg: Ein Stoff, der im Verdacht steht „Unfruchtbarkeit, Diabetes, Brustkrebs und Fettleibigkeit“ hervorrufen zu können, wurde „seit März 2011 auf Anordnung der EU-Kommission bei der Produktion von Babyflaschen aus Plastik europaweit verboten“ Etwas weiter unten in jenem Artikel sind folgende Aussagen zu finden: „Eltern können beruhigt zur Babyflasche greifen. Die BPA-Problematik scheint Schnee von gestern zu sein.“ Der Autor sichert sich zum Ende hin seltsamerweise aber doch ab: „Wenn Sie ganz sicher gehen wollen, greifen Sie auf Glasfläschchen zurück.“

Ein trauriges Beispiel von Tausenden!

Wir haben Plastik im Blut! Was löst diese Information in Euch aus?

Männer werden unfruchtbar (Statistiken zu Hauf online recherchierbar). Frauen geben mit Ihrem Blut schon während der Schwangerschaft diese Inhaltstoffe an das Baby …

Ich bin nach dem verstörenden Film von Werner Boote mit einem beklemmenden Gefühl in meine Küche gegangen. Überall Plastik. Ich dachte mit meinem Wasserkocher bin ich auf der sicheren Seite – der ist nämlich aus Metall. Pustekuchen – Kalkfilter, Griff und Teile der Abdeckung (welche in Behälter reichen) aus Plastik. Und erinnert Ihr Euch an das Thema Veränderung durch Hitze?!

Verdammt! Mehl, Zucker, Salz etc in Plastikbehältern. Nun überlege ich wie oft ich diese (vielleicht mit den falschen Reinigungsmitteln) schon gereinigt habe. Und da ist mein zerkratztes großes Plastikbrett zum Schneiden von Brot, Obst und Gemüse.

Ich muß schleunigst etwas ändern!

Unsere Welt erstickt im Müll.

Unsere Gewässer (die gesamte Biosphäre) sind irreparabel verplastikt.

Schaut Euch unbedingt Werner Bootes Film an (link auch auf unserer Linkseite).

Was können wir tun?

Was tut Ihr schon?

HEUTE!!!

Wir haben Plastik im Blut!

Mario

2 Gedanken zu „Plastik im Blut

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